[21.09.2007,
ub] Immer mehr Studierende geraten in finanzielle Not, da sie für Studiengebühren, Miete und Lebensmittel aufkommen müssen. Durch diverse Nebenjobs versuchen sie sich das Geld zu verdienen, doch das ist schwierig und reicht meist nicht aus. Die finanziellen Probleme steigen immer mehr, besonders am Ende der Studienzeit, wenn man kein BAföG mehr erhält, stellt sich die Frage: Woher bekomme ich das Geld um mein Studium zu finanzieren? - Dafür gibt es jetzt eine Förderung die sich „Daka“ (Darlehenskasse) nennt. Sie unterstützt Studenten in den letzten zwei Semestern finanziell so gut es geht. Aber nur Wenige wissen, dass sie beim örtlichen Studentenwerk die zinsfreien Kredite der ,,Daka“ beantragen können.
Doch über eine Vergabe eines Studentendarlehens aus der Darlehenskasse an den Studenten muss mitunter der Studentenrat mit absoluter Mehrheit zustimmen. Zudem wird vorausgesetzt, dass man vorher BAföG bezogen hat, sonst gibt es keine Unterstützung. Außerdem benötigt man einen Bürgen um das Darlehen zu bekommen. Die Gesamthöhe eines Darlehens ist begrenzt und von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich.
Die „Daka“ Nordrhein–Westfalen gab 2006 im Durchschnitt 3.777 Euro an die Studenten, um diese Zeit finanziell unbeschadet zu überstehen und den Abschluss zu schaffen. - Doch der finanzielle Bedarf steigt immer mehr, und ist alleine fast gar nicht zu bewältigen. Allerdings kann die ,,Daka“ nicht mehr als 3,5 Millionen im Jahr verteilen.
Aber es lohnt sich auf jeden Fall beim Studentenwerk nachzufragen, denn fast jedes hat Darlehenskassen. Nachfragen kann man auch bei der Studierendenvertretung.
Alle Infos rund ums Studiendarlehen findet ihr unter:
www.studentenwerke.de